
Fotos: J Film & Fotografie
Werl – Gemeinsam luden die Volkshochschule und der Kunst- und Kulturverein am Freitagabend (06.03.) in die Gewölbekeller der Familie Wieschebrock ein. Mal wieder ein echtes Salongespräch an „besonderen Orten“.
„Es schlägt 12“ begrüßte KUK-Vorsitzender Thomas Seeck die gut 30 Besucher und musste zugleich eingestehen: „es ist eine Premiere“. Die richtige Probe blieb aus, der Ausgang des Abends selbst war gewissermaßen ungewiss.
Das Fazit nach über 2 Stunden: eingespielter hätte der Abend nicht ablaufen können – er fand auch keinen schaurigen Abschluss. Es blieb bei den „gruseligen Geschichten“ mit oft lokalem Bezug, wo auch seit Jahrzehnten vergangene Schreckensereignisse ihren Platz fanden. Vorgetragen wurden die Texte durch die Werler Persönlichkeiten Marlies Beul, Dr. Hermann Oldelehr, Tobias Gebhardt und Beppo Lippold.
Beppo Lippold war auch eben derjenige, der die Fleißaufgabe auf sich nahm, die schaurigen Geschichten herauszusuchen. Begleitet wurden alle Leser musikalisch durch Thomas Seeck, der die Geschichten an den passenden Stellen mit Klängen und Geräuschen passgenau untermalte. Das sorgte sicherlich auch für den tatsächlichen Gruseleffekt der Gäste.
Damit gelang der Abend so, wie es die Idee der langjährigen Vorsitzenden Petra Kook im vergangenen Jahr gewesen ist. Erweitert wurde die Idee durch die spontane Zulage von Michael Wieschebrock: Die Zuhörer erhielten aus erster Hand Informationen zum Haus und vor allem auch der Geschichte der Gewölbekeller selbst.
VHS-Leiter Tobias vom Endt freute sich schon eingangs über das große Interesse der Zuhörer und dankte dabei auch ganz besonders der Gastgeberfamilie Wieschebrock.
Gemeinschaftlich mit der Stadtbücherei sind KUK und vhs bereits gespannt auf die bevorstehende Lesung von der Bestsellerautorin Katie Kento am 17. April. Details finden Interessierte online unter www.vhs-werl.de, dort sind auch die Karten im Vorverkauf erhältlich. Ein mögliches Restkontigent wird an der Abendkasse angeboten.
Bildergalerie






