Die Ausstellung mit Werken von Künstlern des Kunst- und Kulturvereins Werl im Werler Krankenhaus.
Foto: J Film & Fotografie

Werl – Mit einer festlichen Vernissage ist am Freitag die traditionelle Ausstellung des Kunst- und Kulturvereins im Mariannen-Hospital eröffnet worden. Sie ist bis zum 31. Januar des kommenden Jahres zu sehen und präsentiert 26 Werke von 14 Künstlerinnen und Künstlern. Ausgestellt sind Arbeiten von Petra Kook, Nicola Kiesewalter, Bernhard Sobbe, Hubert Romeyke, Heike Callies, Martina Obermeier-Collete, Marlies Beul, Peter Bujotzek, Jelena Nakic, Ines Carbajal-Bravo, Anne Müller, Heinz Maier, Lena Gallwas und Thomas Seeck.

Neuer Name für die Ausstellung

Pflegedienstleiterin Filiz Hinz begrüßte zur Eröffnung die zahlreich erschienenen Gäste und erklärte, dass die Ausstellungen im Krankenhaus künftig unter einem neuen Titel geführt werden. Der Name „Art in Hospital“ soll deutlich machen, dass Kunst im Mariannen-Hospital nicht mehr nur am Jahresende, sondern über das gesamte Jahr hinweg erlebbar sein wird. Wie sie sagte, sei es Ziel, Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden regelmäßig Zugang zu Kunst zu ermöglichen und damit den Krankenhausalltag kulturell zu bereichern.

Unter dem Titel „Art in Hospital 2025“ stellt der Kunst- und Kulturverein Werl jetzt eine breite Vielfalt an Arbeiten vor, die im Foyer des Hauses präsentiert werden. Thomas Seeck eröffnete die Schau im Namen des Vereins und hob die langjährige Tradition der Jahresausstellung hervor, die seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt ist.

Ein besonderer Höhepunkt der Vernissage war die Führung von Tobias Gebhardt. Er gab den Gästen lebendige Einblicke in die ausgestellten Werke und stellte die unterschiedlichen Stile und Themen vor. Gebhardt sprach über klassische Malerei, Fotografie, Glaskunst und Skulpturen und betonte, dass die Ausstellung von großer Fantasie geprägt sei und Künstler verschiedener Altersgruppen vereine.

Kunst sei zeitlos, sagte er, und könne auch im Krankenhaus eine unterstützende Wirkung entfalten. Sie biete Erkrankten Ablenkung, Inspiration und manchmal sogar Kraft im Genesungsprozess.

Die Ausstellung im Werler Marianne-Hospital lädt in den kommenden Wochen dazu ein, die Vielfalt der regionalen Kunstszene zu entdecken und bietet zugleich die Möglichkeit, sich in der winterlichen Zeit von den Werken der Künstler inspirieren zu lassen.

Quelle: Soester Anzeiger vom 24. November 2025

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